Dienstag, 29. Mai 2007

Spenser

in der Mitte mit "s", ohne Vornamen, ist ein Bostoner Privatdetektiv der härteren Art, von Robert B. Parker Anfang der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts erschaffen, und seitdem Jahr für Jahr mit einem neuen Abenteuer in Szene gesetzt. An mir war Spenser bisher vorbeigegangen, wie ich überhaupt feststellen muss, dass ich gerade die amerikanischen Klassiker nur wenig kenne. Auf Spenser gestossen bin ich durch den Aufsatz im Krimijahrbuch 2007, das man, nicht allein aus diesem Grund, loben muss, was ich hiermit getan habe.
Also Spenser. Neugierig geworden,habe ich mir den ersten Band "Spenser und das gestohlene Manuskript" besorgt. Erster Eindruck: bestens als Bettlektüre geeignet, weil sehr leicht, nicht so sperrig und schwer, wie die heutigen Taschenbücher. Zweiter Eindruck: gut und flüssig geschrieben, kurz und prägnant, kein langweiliges Geschwafel, man ist sofort in der Geschichte drin, hervorragende Dialoge.
Fazit: ich will mehr davon!
Bei ebay hab ich dann die ersten vierzehn Bände recht günstig erstanden, okay, einer fehlt, und das "gestohlene Manuskript" hab ich jetzt doppelt, aber das macht nichts. Jetzt hab ich den zweiten Spenser "Kevins Weg ins andere Leben" gelesen, und der hervorragende Eindruck hat sich verfestigt.
Krimileser was willst du mehr?

Samstag, 12. Mai 2007

Wow!

Mein bescheidener Blog wird von einem der Grossen der Bloggerszene, "dpr" in "Watching the detectives", lobend erwähnt.
Da ist die geplante Lobeshymne auf Ann Granger oder wahlweise Elizabeth George natürlich nicht mehr drin. Da muss ich umdenken.
Und ich dachte, hier könne man so einfach, ohne dass es jemand merkt....

Mittwoch, 9. Mai 2007

Letzte Woche

habe ich meine jährliche Frühjahrswanderung gemacht. Dieses Jahr ging es eine Etappe auf dem neuen Frankenweg(Wurde vor zwei Jahren eröffnet), quer durch Oberfranken, von der thüringisch-bayerischen Grenze bis in die Bierstadt Kulmbach.
Knapp 100 Kilometer schönste Wanderwege in fünf Tagen, Seele baumeln lassen, Kraft tanken für die Widrigkeiten des Alltags.
Und da es eine Wanderung mit organisiertem Gepäcktransport war, kann ich nur jedem empfehlen, hatte ich auch Bettlektüre dabei.
In diesem Fall ein moderner Klassiker: "Die im Dunkeln" von Ross Thomas. Den Autor kannte ich bisher nur vom Hörensagen, wie ich zu meiner Schande gestehen muss. Ein Polit-Thriller in bester amerikanischer Hard-Boiled-Tradition. Erstklassig!
Wieder ein Autor, dessen umfangreichen Backkatalog ich mühsam zusammensuchen muss.

Sonntag, 22. April 2007

Bücherflohmarkt

Heute gab es in der Nähe mal wieder einen Bücherflohmarkt. Da bin ich, bei sonnigem Frühlingswetter, natürlich hin. Mitgenommen habe ich zweimal MacDonald, einmal Ross, einmal John D., einmal Donald Westlake, alles Autoren, von denen ich wenig bis nichts gelesen habe, was sich jetzt hoffentlich ändert,dann noch einmal Thomas Andresen, ein fast vergessener deutscher Autor, und, für meine Sammlung "DuMonts Kriminal-Bibliothek, einen weiteren Band von Charlotte MacLeod.
Mein SUB wächst so immer mehr. Eigentlich sollte ich Flohmärkte und Buchhandlungen meiden.

Dienstag, 17. April 2007

Das Krimijahrbuch 2007


ist bei mir eingetroffen. Das gibt es, nach dem Vorjahr, zum zweiten Mal, und enthält wieder jede Menge Kritiken zu einheimischen und internationalen Krimis, Autoren werden vorgestellt, es gibt Aufsätze zu Filmen und Fernsehserien, einen Themenschwerpunkt zu Pieke Biermann, von der ich, ich gestehe es verschämt, noch nicht sehr viel gelesen habe, und... ach schaut selbst, es lohnt sich.
Einige der Kritiken und Artikel kennt man schon, wenn man eifriger Leser von "Watching the detectives" ist, oder öfter bei den "Alligatorpapieren" vorbeischaut, das tut aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch.